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Luca’s erster Spitalsaufenthalt
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Lisi



Anmeldungsdatum: 20.03.2008
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Luca, 28.07.2009
Mateo, 02.08.2011


BeitragVerfasst am: Mo 25. Jan. 2010 10:27    Titel: Luca’s erster Spitalsaufenthalt Antworten mit Zitat

hallo ihr lieben!

ich hab so manche horrornacht hinter mir und wollte darüber berichten.

am sonntag waren wir zu besuch bei freunden und am abend hat er dann sehr viel geschrieen und fieber bekommen. wir dachten alle, dass es wegen den zähnen war. am montag gings ihm bis auf das fieber besser. am dienstag ging auch das fieber runter. ich bin zum merkur gegangen und plötzlich hat er gespieben, aber seinen kompletten magen entleert inkl. gallensäure. ich bin zwar erschrocken, aber wollte mir mal keine sorgen machen (kann ja eine nebenwirkung der zäpfchen sein).

als ich ihn zu hause wieder gestillt hab, mussten wir jedoch ned lange warten und schon wieder war der ganze mageninhalt draußen. ich machte mich dann mit dem kleinen und meiner schwiegermutter auf den weg ins spital. bis dorthin hat er sicher noch 4 x gespieben.

im preyer wurde ihm blut aus dem finger abgenommen und ich habe eine elektrolytlösung bekommen, die ich dem kleinen löffelweise alle 10 min geben musste. sonst durfte er nichts trinken. der arme kannte sich überhaupt ned aus, er hat mich so verzweifelt angesehen, das werde ich nie vergessen.

dann wurde ich zwecks blutbefund wieder ins zimmer gerufen und der war leider schlecht, also wurde luca aufgenommen mit vermutung auf einen magen-darm-virus. während meine schwiegermutter zu mir nach hause fuhr um paar sachen zu holen, sind wir auf die station gegangen, wo er dann nochmal untersucht wurde.

dem kleinen gings ur dreckig, er hat fast die ganze zeit geweint. der magen war komplett leer. der bauch war so weich und faltig, furchtbar zum anschauen. aber das war alles noch nichts, als er plötzlich den nacken nach hinten versteift hat und die augen nach hinten gedreht hat. der arzt hat gesagt, dass ihm das ned gefällt und dass das sehr nach einer entzündung aussieht! und schon haben sie den kleinen in ein anderes zimmer gebracht und ich musste draußen bleiben.

ich ging am gang auf und ab und hörte den kleinen die ganze zeit schreien und die ganze zeit „gehirnhautentzündung“ in meinem kopf pochen. nebenbei bemerkt, war das immer die absolute horrorkrankheit, vor der ich als kind schon am meisten angst hatte. über folgen usw. wusste ich ziemlich gut bescheid.

eine schwester hat mir dann mein zimmer gezeigt und ich hab gewartet bis sie mir den kleinen endlich bringen. als ich ihn dann endlich sah gab mir das einen stich ins herz, er war so blass im gesicht, über die eine hand bekam er erst ein antibiotika gegen meningitis und danach eine elektrolytlösung und über die andere hand wurde sein herzschlag überwacht. er war vor erschöpfung eingeschlafen.

er hatte eine lumpalpunktion bekommen wegen der rückenmarksflüssigkeit, deshalb sollte ich ihn so viel wie möglich am rücken liegen lassen wegen den schmerzen. wegen der meningitis konnten sie mir nichts sagen, da der befund ein paar tage dauert. unser zimmer wurde isoliert wegen der hohen ansteckungsgefahr, also alle durften nur mit schutzmantel, handschuhen und mundschutz hinein.

irgendwann nach mitternacht durfte er dann endlich wenigstens 50 ml milch trinken, die hat er natürlich in einem zug ausgetrunken. die nacht war der horror, obwohl er verhältnismäßig gut geschlafen hat vor lauter erschöpfung. sogar ich hab bissl geschlafen, weil ich so fertig war, aber die angst war immer da. bei jedem mucks oder wenn das herzfrequenzgerät losgegangen ist, war ich sofort bei ihm. ich will ned wissen wie es meinem mann in dieser nacht ging, ich konnte immerhin zwischendurch überprüfen, ob er eh noch atmet und sein herz noch schlägt.
zum glück hatte ich in dieser nacht eine total liebe krankenschwester, die auch immer sofort da war.

am mittwoch bekam er dann „schon“ 70 ml milch alle 3 stunden.

am nachmittag kam der blutbefund, der war negativ. das war ein gutes zeichen, aber noch keine entwarnung, da der liquorbefund (rückenmark) noch ausstand. also die gefahr einer bakteriellen meningitis war noch immer gegeben, wobei mir alle sagten, dass es immer weniger danach aussieht.

da er bis dahin alles bei sich behalten hat, durfte ich ihn wieder voll stillen.

er hatte viel durchfall und die weißen blutkörperchen waren zu wenig, das wurde zusätzlich noch überwacht.

die nacht hat er zwar brav geschlafen, aber mir war plötzlich total schlecht und ich musste mich 2x übergeben. währenddessen hat der kleine kräftigst in die windeln gesch***en und ich musste eine schwester rufen, weil ich grad am speiben war. das war furchtbar für mich, dass ich in dem moment ned für den kleinen da sein konnte.

am nächsten morgen bekam ich dann endlich die ersehnte nachricht, dass es keine meningitis ist. ich war wahnsinnig erleichtert. mir gings auch schon viel besser, ich hatte nur ein flaues gefühl im magen.

dann haben wir den ausschlag auf seinem körper entdeckt, daher war die vermutung ein 3-tages-fieber. am nächsten tag kam dann der positive befund. die nackensteife kann ein fieberkrampf gewesen sein, was wiederrum auf das 3-tage-fieber passt.

am freitag bekam ich dann ein muki-zimmer, das war ein luxus im vergleich zum vorigen "gefängnis".

am samstag bekam luca sein letztes antibiotikum und da sein stuhl wieder ok war, die weißen blutkörperchen wieder angestiegen sind, der ausschlag fast weg war und sonst nichts tragisches mehr war, durften wir endlich nach hause.

also er hatte 3-tages-fieber, dann wahrscheinlich noch den magen-darm-virus (mein mann, ich und die familie die wir am sonntag besucht hatten, hatten den auch) und als wäre das nicht genug hatte er auch zahnschmerzen. das kiefer ist total geschwollen, und zwar ned nur oben sondern auch unten. also da kam einiges zusammen, aber ich bin froh, dass wir das alles so gut durchgestanden haben und dass luca gesund und munter ist und wieder ganz der alte ist! Very Happy
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Nicichrisi



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BeitragVerfasst am: Mo 25. Jan. 2010 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ma wenn ich das lese kommt mir die gänsehaut. es war sicher nicht leicht für dich!!! Ich bin ja so froh, dass wir bis jetzt noch nicht gehabt haben. Ich klopfe aber auf´s holz. ich hoffe er bekommt meine abwehrstoffe, bzw hab ich sie ihm so weitergegeben, denn ich bin echt ur selten krank. ich hatte jetzt schon zwei jahre nix. keinen schnupfen wirklich nichts. Gott sei dank ist es keine meningitis gewesen, denn das wär schrecklih. mein mann hatte sie und si ehaben zu meiner schwiemu immer gesagt, dass er es vielleicht nicht überleben wird und er hat aber gekämpft und allen gezeigt dass er leben will. ich finde es ur hart wenn ein arzt zur mutter sagt, dass ihr kind vielleicht nicht mehr munter wird da er im koma war.

ich wünsche euch wirklich noch eine gute besserung. er hat sicher auch einiges abgenommen in der zeit oder??

Alles alles liebe Nicole
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Lisi



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BeitragVerfasst am: Mo 25. Jan. 2010 10:57    Titel: Antworten mit Zitat

hier ist noch ein foto vom kleinen, da gings ihm zum glück schon wieder gut.
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Bauchzwerg



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BeitragVerfasst am: Mo 25. Jan. 2010 11:01    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Gott, deiner Kleiner ist goldig. Wink
Ich wünsche dir, dass dir so etwas schreckliches nie wieder passiert und er bald wieder vollkommen fit wird.
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Lisi



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BeitragVerfasst am: Mo 25. Jan. 2010 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

hallo nici!

nein, es war wirklich nicht leicht, für keinen von uns. ich hab mich selbst gewundert, wie ruhig ich bleiben konnte trotz meiner angst, aber ich glaub, ich wusste einfach, dass ich jetzt für meinen kleinen da sein musste und dass ich meine ruhe auf ihn ausstrahlen musste. irgendwie hatte ich die kraft dazu. ich hatte nur einmal einen richtigen tiefpunkt, wo ich angst hatte, dass er eine behinderung bekommt oder gar stirbt. aber sonst hab ich das alles verdrängt. zum glück war es dann nichts.

wann hatte dein mann meningitis? das war sicher ur hart und ja die aussage vom arzt find ich auch ne frechheit. es lohnt sich immer zu kämpfen und zum glück war dein mann damals so stark und hat sich gegen sie krankheit gewehrt.

also diese sch**ss krankheit wünsche ich wirklich niemandem! ich hoffe wir bleiben alle davon verschont!

ja er hat schon einiges abgenommen. am freitag sind wir eh beim kinderarzt, mal schauen wie viel er dann wiegt.
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Lisi



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BeitragVerfasst am: Mo 25. Jan. 2010 11:04    Titel: Antworten mit Zitat

@bauchzwerg: danke dir! Smile ja er ist eben mein kleiner goldschatz! er ist eh schon wieder ganz fit. er ist ein ganz ein tapferer und zum glück hat er sich so schnell erholt. jetzt ist er so als wäre nichts gewesen.
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Nicichrisi



Anmeldungsdatum: 03.12.2008
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BeitragVerfasst am: Mo 25. Jan. 2010 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

er war zwei oder drei glaun ich!!! ich hoffe auch dass diese krankheit allesn fernbleibt!!!
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Jasi



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BeitragVerfasst am: Mo 25. Jan. 2010 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

Wow, Gott sei dank gehts euch wieder gut!

Der Arme kleine, das war sicher die Hölle für ihn und für dich. Das schlimmste ist wenn man bei den Untersuchungen nicht dabei sein darf. Und wenn man ständig das Bedürfnis hat zu schauen ob das Baby eh noch atmet. Lena war ja nun schon ein paar mal richtig krank und im Krankenhaus wars für uns auch immer die Hölle. Gott sei Dank mussten wir noch nicht Stationär aufgenommen werden.

Ich fühl mit dir!

LG!

Ps.: Mann erst war er noch so wutzi klein und nun sitzt er schon auf deinem Schoß! Ur süß der kleine Mann!

Zitat:
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Schnegge



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BeitragVerfasst am: Mo 25. Jan. 2010 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Lisi!

Ich hoff euch gehts beiden wieder gut. Smile
War sicher sehr schlimm für dich.Hatte dieses Wochenende auch fast nen Herzkasper als Isabel ihren ersten Segelflug von der Couch gemacht hat.Ist natürlich nicht annähernd so schlimm wie euer Krankenhausaufenthalt,aber kann mir dadurch schon gut vorstellen wie es dir ging. Sad
Glaub bei solchen Sachen leiden wir Mütter mehr als die Kleinen. Wink

Lg.Kathi
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Lisi



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Luca, 28.07.2009
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BeitragVerfasst am: Mo 25. Jan. 2010 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

@nicichrisi: na echt schlimm, da hat er dann auch schon viel mitbekommen in dem alter. gott sei dank ist alles gut ausgegangen.

@jasi: stimmt, es war furchtbar, dass ich draußen bleiben musste. im nachhinein versteh ichs natürlich aus der sicht der ärzte und es war sicher am besten so. aber lustig wars echt ned. ich hoffe, euch bleiben die krankenhausaufenthalte erspart. hat lena schon irgendwelche kinderkrankheiten hinter sich oder "nur" grippe, verkühlung und so was?
es ist omas schoß Wink aber ja, er sitzt schon recht brav, bis ers alleine kann dauerts allerdings schon noch ein bisschen!

@schnegge: danke, es geht uns wieder gut. geht es der kleinen auch wieder gut. kann mir vorstellen, dass du da voll erschrocken bist, da bleibt einem erst mal das herz stehen oder?
also bei uns hat sicher mein mann am meisten gelitten. der hat sich das schlimmste ausgemalt. ich konnte zum glück noch ruhig und optimistisch bleiben.
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